|
Große Leserbewertung Klavier-Einspielungen 2008 |
|
 Pianonews 6 / 2008 Begleiter mit Tiefe
Graham Johnson
Von: Carsten Dürer
Graham Johnson gehört zu den Pianisten, die sich seit Jahrzehnten dem Begleiten von Sängern widmen. Dabei gehört der in Zimbabwe geborene Pianist, der seit langem die englische Staatbürgerschaft hat, in eine Reihe von weltweit anerkannten Lied-Begleitern, die mit Gerald Moore und Geoffrey Parsons bereits eine lange Traditionslinie aus dem Inselreich in die Welt tragen. Kaum ein heute bekannter Name einer Sängerin oder eines Sängers, mit der oder dem Johnson nicht schon gearbeitet hat. Dabei ist er nicht etwa konzentriert auf die Zusammenarbeit mit bekannten Sängern, sondern setzt sich gerade intensiv für Nachwuchssänger ein. Graham Johnson ist aber nicht nur ein großartiger Pianist und Begleiter, er ist auch ein Intellektueller, der sich intensiv mit der Literatur beschäftigt und eine der großartigsten Sammlungen von Erstausgaben von Gedichten und Notenausgaben von Liedern besitzt. Wir besuchten Graham Johnson in seinem Londoner Haus und trafen einen Musiker, der für seine Sicht der Dinge brennt, der offen über seine Ansichten spricht und sich auch erstaunt zeigt, wie junge Musiker oftmals versuchen, die Welt der Musik anzugehen. In dieser Beziehung ist Johnson ein Konservativer.
Endlich ist es soweit:
PIANONews kann man nun auch online lesen.
Nachdem die digitale Welt immer weitere Kreise zieht, es immer
angenehmer wird papierlose Dinge auf einem Laptop oder anders zu lesen,
haben wir uns entschlossen, PIANONews auch komplett ins Internet zu
stellen. Dafür haben wir eine gut lesbare ePaper-Version für Sie
aufbereitet. Dabei können Sie im ePaper blättern wie im normalen Heft.
Sehen Sie sich einmal das Demo an.
Wenn Sie also PIANONews auf dem Bildschirm lesen wollen oder als PDF
downloaden möchten, dann können Sie dies nun tun, nachdem Sie sich
angemeldet und bezahlt haben. Der Preis liegt bei EUR 20,- weltweit,
ist also günstiger als die Printausgabe. Viel Spaß beim Online-Blättern
und -Lesen.
Aktivieren Sie Ihre persönliches ePaper-Abonnement schnell & bequem über PayPal. Nutzen Sie dafür Ihre PayPal-Konto oder zahlen Sie per Kreditkarte.
Sie sind noch nicht für epapers angemeldet?
Hier können Sie sich registrieren
epaper-Abonnements
Pianonews Abonnement für 6 Ausgaben - Preis: 20 Euro weltweit
Einzelheft 06 2008 als ePaper lesen...
|
|
Unsere Kooperationspartner |
|
 Pianonews 5 / 2008 Beethoven spielen, als wäre es eine Uraufführung
Ronald Brautigam
Von: Carsten Dürer
Ronald Brautigam ist ein Pianist, der seit den 80er Jahren weltweit konzertiert – und zwar ständig! Doch der Niederländer ist immer noch eine Art Geheimtipp unter den Klavierkennern. Das verwundert, besieht man sich seine Vita und vor allem seine immense Diskografie, die die komplette Solo-Klaviermusik von Mozart, zahlreiche Sonaten von Haydn, sämtliche Sonaten von Beethoven und vieles mehr umfasst. Oder mag es daran liegen, dass der am Sweelinck Konservatorium seiner Heimatstadt Amsterdam sowie bei Rudolf Serkin ausgebildete Pianist sich stark auf die Interpretation der klassischen Werke auf historischen Instrumenten konzentriert? Wir wollten mehr über diesen faszinierenden Interpreten erfahren und besuchten ihn in Amsterdam.
Wir begegnen einem neugierig und aufgeschlossen dreinblickenden Mann von 54 Jahren, einem Pianisten im besten Alter, fast noch jugendlich wirkend. Seine strahlend blauen Augen sind neugierig und konzentriert. Wir betreten eines der typischen Amsterdamer Häuser: steile Treppen, ein schmales Gebäude mit mehreren Stockwerken. Man muss beim Aufstieg aufpassen, will man nicht fallen, beim Abwärtsgehen ist es noch akrobatischer, das Gleichgewicht zu halten. Ich erklimme mit Ronald Brautigam das Gebäude bis zum Dachgeschoss, wo sich sein Studio befindet. Hier stehen einträchtig nebeneinander ein Steinway Modell D sowie seine beiden von Paul McNulty gefertigten Nachbauten von Hammerflügeln: eine Kopie von einem Anton Gabriel Walter von 1795, die er für seine Haydn- und Mozart-Aufnahmen verwendete, sowie eine Kopie eines Walter & Sohn-Flügels. Mit Blick über einen großen Park setzen wir uns auf ein Sofa und schnell sind wir im Gespräch.
Endlich ist es soweit:
PIANONews kann man nun auch online lesen.
Nachdem die digitale Welt immer weitere Kreise zieht, es immer
angenehmer wird papierlose Dinge auf einem Laptop oder anders zu lesen,
haben wir uns entschlossen, PIANONews auch komplett ins Internet zu
stellen. Dafür haben wir eine gut lesbare ePaper-Version für Sie
aufbereitet. Dabei können Sie im ePaper blättern wie im normalen Heft.
Sehen Sie sich einmal das Demo an.
Wenn Sie also PIANONews auf dem Bildschirm lesen wollen oder als PDF
downloaden möchten, dann können Sie dies nun tun, nachdem Sie sich
angemeldet und bezahlt haben. Der Preis liegt bei EUR 20,- weltweit,
ist also günstiger als die Printausgabe. Viel Spaß beim Online-Blättern
und -Lesen.
Aktivieren Sie Ihre persönliches ePaper-Abonnement schnell & bequem über PayPal. Nutzen Sie dafür Ihre PayPal-Konto oder zahlen Sie per Kreditkarte.
Sie sind noch nicht für epapers angemeldet?
Hier können Sie sich registrieren
epaper-Abonnements
Pianonews Abonnement für 6 Ausgaben - Preis: 20 Euro weltweit
Ausgabe 05 / 2008 als ePaper lesen...
|
|
 Pianonews 4 / 2008 „Die Klassiker sind die Wahrheit der Musik.“
Itamar Golan
Von: Cecilia Scalisi
Itamar Golan lebt seit mehreren Jahren in Paris, aber dennoch will er kein Französisch sprechen. Er bevorzugt es, sich auf Englisch auszudrücken. So spricht er langsam und leise, aber klar und fließend. Genauso wie am Klavier äußert er sich überzeugend, ohne unbedeutende Worte bei schwankenden Antworten zu verlieren. Seine Ehrlichkeit und unprätentiöse Art wirken erstaunlich unerwartet und schon von Anfang an strahlt Itamar Golan eine freundliche Bescheidenheit aus. In Buenos Aires hat er (mit dem Star-Geiger Vadim Repin) mehrere Konzertabende für die Saison des Mozarteum Argentino gegeben, und zwar mit großem Publikums- und Presseerfolg. Während einer Probepause am Teatro Coliseo hat der israelitische Pianist in der Hauptstadt Argentiniens mit PIANONews gesprochen.
Das Leben immer woanders
PIANONews: Sie sind in Litauen geboren und in Israel aufgewachsen. Dann haben Sie Musik in Boston studiert ... Warum sind Sie in den früheren Jahren so oft umgezogen?
Itamar Golan: Wir – meine Familie und ich – sind nach Israel aus Identitätsgründen umgezogen. Als Juden in der Sowjetunion war es immer ein großer Traum, in Israel leben zu können. Für andere war es wahrscheinlich Amerika, Kanada, Europa oder Australien, aber für Juden ist Israel die wahre Heimat. In der Zeit des kommunistischen Regimes gab es weder Toleranz noch Freiheit für Religionen.
PIANONews: Wie erinnern Sie sich an diese Erfahrung, von totaler Intoleranz zur gewünschten Freiheit zu gehen?
Itamar Golan: Meine Eltern haben es als ein immenses Glück erlebt. Für mich hingegen war es völlig normal. Ich war viel zu klein, hatte keine Erinnerung an Vilnius und bin einfach in Israel groß geworden. Dann – später – wollte ich weg von Israel, bin durch die ganze Welt gereist, habe in den verschiedensten Orten gelebt und gearbeitet. Ich bin jahrelang weg gewesen. Trotzdem ist Israel immer mein Heimatland gewesen.
PIANONews: Wie wurden Sie von diesem ständigen Wandel, durch Ihre Reisen und Ihr Wohnungswechseln beeinflusst?
Itamar Golan: In Boston zum Beispiel bin ich nicht sehr lange geblieben. Ich war dort als Student, aber dies war eine sehr schwierige Zeit für mich. Ich war kein guter Student, ich wusste gar nicht, was ich wirklich wollte. Ich fühlte mich völlig verwirrt, hatte meine Richtung verloren und deswegen wollte ich immer weg. Das Musikleben ist in großen Städten immer interessant und reizvoll, aber in Boston hatte ich nur Lust, so schnell wie möglich zu fliehen. Ich wollte keinen Kurs in der High School besuchen und habe mich entschieden, durch die Welt zu reisen. So einfach und wörtlich genommen: durch die Welt zu reisen.
PIANONews: Wohin zum Beispiel?
Itamar Golan: Zum Beispiel nach Alaska ...
Endlich ist es soweit:
PIANONews kann man nun auch online lesen.
Nachdem die digitale Welt immer weitere Kreise zieht, es immer
angenehmer wird papierlose Dinge auf einem Laptop oder anders zu lesen,
haben wir uns entschlossen, PIANONews auch komplett ins Internet zu
stellen. Dafür haben wir eine gut lesbare ePaper-Version für Sie
aufbereitet. Dabei können Sie im ePaper blättern wie im normalen Heft.
Sehen Sie sich einmal das Demo an.
Wenn Sie also PIANONews auf dem Bildschirm lesen wollen oder als PDF
downloaden möchten, dann können Sie dies nun tun, nachdem Sie sich
angemeldet und bezahlt haben. Der Preis liegt bei EUR 20,- weltweit,
ist also günstiger als die Printausgabe. Viel Spaß beim Online-Blättern
und -Lesen.
Aktivieren Sie Ihre persönliches ePaper-Abonnement schnell & bequem über PayPal. Nutzen Sie dafür Ihre PayPal-Konto oder zahlen Sie per Kreditkarte.
Sie sind noch nicht für epapers angemeldet?
Hier können Sie sich registrieren
epaper-Abonnements
Pianonews Abonnement für 6 Ausgaben - Preis: 20 Euro weltweit
Ausgabe 04 2008 als ePaper lesen...
|
|
|
 Jean-Bernard Pommier Nachdenklicher Perfektionist:
Jean-Bernard Pommier
von Carsten Dürer
Der Name dieses französischen Pianisten ist den meisten Lesern wahrscheinlich mehr aus den 80er und dem Beginn der 90er Jahre geläufig. Doch Jean-Bernard Pommier ist immer noch da, ist einer der beachtlichsten Pianisten, die weltweit aktiv sind.
Und seine schon älteren Gesamteinspielungen aller Beethoven - Sonaten und aller Mozart-Sonaten und -Konzerte können auch heute noch als Referenzeinspielungen gelten, die besonders die Hörer begeistern, für die das Werk mehr im Vordergrund steht als der Pianist. Pommier ist ein ernsthafter, aber ein zurückhaltender Künstler, einer, für den das Werk des Komponisten, der Notentext wichtiger ist als ganz persönliche, vordergründige Ansichten. Die Aussagekraft kommt bei ihm aus der langjährigen Beschäftigung mit den einzelnen Werken. Und damit ist er einer der Pianisten, die die Ideen einer fast vergangenen Pianistengeneration aufrechterhalten und ihnen folgen.
Wir trafen den heute 64-jährigen, aber immer noch jugendlich wirkenden Jean-Bernard Pommier in Amsterdam, einem seiner drei Wohnorte: Er ist mit einer russischen Geigerin verheiratet und hat daher mit ihr eine Wohnung in St. Petersburg und natürlich auch in Béziers, seinem Geburtsort. Es entspann sich ein spannendes Gespräch über die Ansichten über Musik im Allgemeinen, über die Art, wie man empfinden muss, um die Musik auf ein Publikum zu transportieren, was man beachten sollte, um ein Werk immer wieder so faszinierend erklingen zu lassen, als würde es soeben das erste Mal vom Interpreten gespielt.
Jean-Bernard Pommier ist in Deutschland heutzutage nicht so präsent, wie man es vielleicht wünschen würde. Seine frühen Einspielungen bei Virgin Classics mit Werken von Debussy, aller Chopin-Walzer, seine Kompletteinspielung der Beethoven-Sonaten, die bis in die 90er Jahre andauerte, ließen ihn mehr präsent sein, nicht nur in den Medien, sondern auch im Konzertsaal. Seine intensivste Zusammenarbeit in Deutschland reicht allerdings in die Karajan-Ära zurück, zu dem er einen engen Kontakt hielt.
Endlich ist es soweit:
PIANONews kann man nun auch online lesen.
Nachdem die digitale Welt immer weitere Kreise zieht, es immer
angenehmer wird papierlose Dinge auf einem Laptop oder anders zu lesen,
haben wir uns entschlossen, PIANONews auch komplett ins Internet zu
stellen. Dafür haben wir eine gut lesbare ePaper-Version für Sie
aufbereitet. Dabei können Sie im ePaper blättern wie im normalen Heft.
Sehen Sie sich einmal das Demo an.
Wenn Sie also PIANONews auf dem Bildschirm lesen wollen oder als PDF
downloaden möchten, dann können Sie dies nun tun, nachdem Sie sich
angemeldet und bezahlt haben. Der Preis liegt bei EUR 20,- weltweit,
ist also günstiger als die Printausgabe. Viel Spaß beim Online-Blättern
und -Lesen.
Aktivieren Sie Ihre persönliches ePaper-Abonnement schnell & bequem über PayPal. Nutzen Sie dafür Ihre PayPal-Konto oder zahlen Sie per Kreditkarte.
Sie sind noch nicht für epapers angemeldet?
Hier können Sie sich registrieren
epaper-Abonnements
Pianonews Abonnement für 6 Ausgaben - Preis: 20 Euro weltweit
Pianonews Ausgabe 03 2008 als ePaper lesen...
|
|
|
|